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  • Elisabeth Kohrs

Duftstoffe - für manche gar nicht dufte

Sie dringen über die Haut in den Körper ein und können plötzlich Irritationen auslösen: Duftstoffe. Gezielte Pflege für sensitive Haut beugt vor und lindert Symptome.

 


Rötungen, Juckreiz, kleine Pusteln und das Gefühl von Unwohlsein. Betroffene würden am liebsten aus ihrer Haut schlüpfen. Mehr als 11 Prozent aller Deutschen reagieren mehr oder weniger stark allergisch auf Duftstoffe. Es ist schwierig, ihnen auszuweichen. Unser ganzer Alltag ist beduftet: Teppiche, Farben, Autositze dünsten aus, Geschäfte und Hotels haben häufig eine automatische Raumbeduftung – und natürlich sind die meisten Kosmetika von der Reinigung bis zur Pflege mit Duftstoffen angereichert. „Eine gereizte Haut reagiert zunächst mit Rötungen, Jucken und Spannungsgefühlen. Die Folge sind trockene Haut, eine gestörte Hautbarriere, ein erhöhter pH-Wert und neurogene Entzündungen. Reviderm bietet Allergikern mit Neuro Sensitive eine Linie, die sie in Wohlgefühl hüllt“, sagt Hautexpertin Elisabeth Kohrs. In ihrem Institut Women Lounge werden Kunden, die empfindlich reagieren, mit dieser gut verträglichen Linie behandelt.

 

Was enthält die Linie Neuro Sensitive?

De-stress Peptide wirken gegen neurogene Symptome. Der extra-niedrige pH-Wert reguliert die natürliche Hautflora und glättet die Hautoberfläche. Die DMS Cera Basis stabilisiert die Hautbarriere und erhöht den Feuchtigkeitsgehalt. Damit sorgt das Neuro Sensitive Wirkstoffkonzept sorgt für Ruhe, Stabilität und Hautkomfort. 

 

Was ist überhaupt eine Duftstoff-Allergie?

Ein Duftstoff kann über Monate oder Jahre auf der Haut gut vertragen werden. Und plötzlich reagiert die Haut empfindlich und es kann zu einer Allergie kommen. Das Immunsystem beginnt, den Duftstoff zu bekämpfen und produziert bestimmte, gegen den Duftstoff gerichtete, weiße Blutzellen, die eine Reaktion an der Kontaktstelle auslösen.

 

Wie sieht so eine Reaktion aus?

Es fängt mit juckenden Rötungen an, die sich verschlimmern können. Dann entstehen kleine Bläschen, nässende Stellen und später können sogar Krusten und Schuppen auftreten. Das Perfide daran ist, dass die Hautveränderungen oft erst Tage nach dem Kontakt mit dem Duftstoff auftreten können. Deshalb ist eine direkte Verbindung zwischen Duftstoff und dem Ausbruch der Allergie nicht immer sofort nachvollziehbar.

 

Welche sind die häufigsten Auslöser bei einer Duftstoff-Allergie?

Tatsächlich sind es oft die, die wir als harmlos betrachten, nämlich ätherische Öle wie Sandelholz-Öl, Ylang-Ylang-Öl, Lavendel-Öl, Jasmin- oder Ringelblumen-Extrakt. Daneben spielen Isoeugenol, Eichenmoos und Hydroxyishexyl-3cyclohexen carboxalsdehyd (HICC) eine Rolle. Diese Stoffe sind auf der Zutatenliste (INCI) zu finden.

 

Wo treten die Reaktionen zuerst auf?

Im Gesicht meist um die Augen, weil die Haut hier sehr dünn ist, ebenso am Hals und Dekolletée. Am Körper zeigen sich Duftstoff-Allergien unter den Achseln und an den Händen.

 

Was tun, wenn der Verdacht auf eine Duftstoff-Allergie besteht?

Der erste Weg führt zum Dermatologen, der einen Pflastertest (Epikutantest) macht. Dabei werden die vermuteten Allergene für 2 Tage auf den Rücken aufgeklebt und dann geprüft, ob eine Reaktion aufgetreten ist. Falls ja, werden im Allergiepass die allergieauslösenden Duftstoffe aufgelistet. Dann heißt es: lesen. Beim Kauf von Cremes, Shampoos, Lotionen oder Haarstylingprodukten gibt der Blick auf die Inhaltsstoffe Aufschluss darüber, ob ein gelisteter Duftstoff enthalten ist.

 

Wie geht es weiter?

Nach dem Abklingen der Symptome, sollten Sie eine neue allergische Reaktion vermeiden und auf eine Pflege für sensitive Haut wie Neuro Sensitive, die ohne Duftstoffe formuliert ist, umsteigen. Und auch in der Kabine gehen wir in unserem Kosmetikinstitut auf die Bedürfnisse der allergischen Haut ein und beruhigen sie. Mit dieser Serie für sensible Hautzustände können wir auch Pollenallergiker behandeln, die empfindlich auf Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Blumen und Getreide reagieren und ebenfalls oft mit juckender Haut zu kämpfen haben.

 

Welche Rolle spielt der pH-Wert für Allergiker?

Eine sehr große. Denn Umwelteinflüsse verändern die Hautbarriere. Sie verliert ihre Widerstandskraft und braucht Unterstützung durch einen intakten Säureschutzmantel. Dieser durch Schweiß und Talgdrüsen gebildete Film schirmt die Haut vor Schadstoffen ab, verhindert Irritationen und schützt vor Feuchtigkeitsverlust. Jahrzehntelang sind wir davon ausgegangen, dass der gesunde pH-Wert der Haut 5,5 beträgt. Jüngste Studien zeigen aber, dass der Idealwert bei 4,8 liegt, also saurer ist und die Haut in diesem Bereich ihre Schutz- und Regenerations-Arbeit am besten erledigen kann. Ein gutes pH-Management mit sauren Seren und Cremes versüßt der Haut den Tag. Unsere pH-Wert regulierenden Seren zur Hautstabilisierung können täglich der Creme beigemischt werden, je nach Hautbedürfnis.

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