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Energie im Fokus: deine Haut,dein Teint,deine Ausstrahlung

  • Elisabeth Kohrs
  • 11. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Bei vielen ist momentan ziemlich die Luft raus. Und auch die Haut empfindet den Januar als echte Zumutung. Sie wirkt müde, spannungslos, irgendwie ausgebremst – und sehnt sich nach einer Sonderbehandlung.



Nach der funkelnden Weihnachtszeit und einer glanzvollen Silvesternacht erwischt uns der graue Alltag im Januar eiskalt. Töpfe mit Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln können die X-Mas Dekoration ersetzen und ein Stück Frühling in die Wohnung holen. Aber machen wir uns nichts vor: Es liegen noch einige Wochen mit Winterblues vor uns.

 

Und nicht nur die Stimmung konkurriert gerade mit dem Gefrierpunkt. Auch die Haut erreicht im Januar ein Tief: Sie wirkt trocken, blass und müde. „Das, was wir als energielos wahrnehmen, ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren“, sagt Elisabeth Kohrs, Inhaberin der Women Lounge. „Ein zentraler Punkt ist der gedrosselte Hautstoffwechsel. In lichtarmen Monaten sinkt die Zellaktivität, die Regeneration braucht länger, Reparaturmechanismen greifen verzögert. Gleichzeitig lässt die Mikrozirkulation nach. Die Haut wird schlechter mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Wirkstoffe kommen nicht mehr so effizient dort an, wo sie gebraucht werden. Die Haut arbeitet auf Sparflamme und das Ergebnis ist ein Teint ohne Spannung, Frische und Dynamik.“

 

Hinzu kommt, dass die „Kraftwerke“ der Hautzellen im Winter weniger leisten. Mitochondrien reagieren sensibel auf Stress, Schlafdefizite und einen Mangel an natürlichen Reizen wie Tageslicht und Bewegung. Produzieren sie weniger Energie, fehlt der Haut die Grundlage für Aufbau, Schutz und Elastizität. Oxidativer Stress verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Freie Radikale werden langsamer abgefangen, die Haut reagiert empfindlicher, wirkt fragiler und gealtert. Auch das Hautmikrobiom gerät in dieser Phase leicht aus der Balance. Die Haut muss permanent ausgleichen und alles auf einmal erledigen: schützen, beruhigen, reparieren – ohne echte Regenerationspausen.

 

Pflege allein ist keine Lösung

Eine reichhaltige Winterpflege allein löst das Problem nicht, wenn die Haut energetisch erschöpft ist. Was sie jetzt braucht, ist nicht noch eine weitere Schutzschicht, sondern eine gezielte Aktivierung. Ein professionelles Treatment und Spezial-Produkte, die die Durchblutung anregen, den Zellstoffwechsel stimulieren und die Haut wieder in einen funktionierenden Rhythmus bringen. Elisabeth Kohrs: „Statt sie nur äußerlich zu versorgen, geht es darum, Prozesse neu zu starten und der Haut ihre Reaktionsfähigkeit zurückzugeben.“

 

Rejuvenation mit Ultraschall 10 MHzDie Rejuvenation-Behandlung in der Womenlounge kombiniert eine aktivierende Durchblutungsmaske mit hochfrequentem Ultraschall bei 10 MHz und individuell abgestimmten Wirkstoffseren. Der Ultraschall arbeitet entlang der Lymphbahnen und wirkt wie eine mechanische Lymphmassage. Stoffwechselprozesse werden angeregt, die Mikrozirkulation verbessert, Stauungen können sich lösen. Gleichzeitig gelangen Wirkstoffe tiefer in die Haut, wo sie ihre regenerierende Wirkung gezielt entfalten. Das Ergebnis ist kein kurzfristiger Glow, sondern ein sichtbar wacherer, klarerer Teint mit mehr Spannkraft.

 

Zu Hause können – zusätzlich zur täglichen Pflegeroutine – Masken die Haut aus dem Energiesparmodus holen. Besonders wirkungsvoll ist die Kombination zweier Reviderm-Masken, die nacheinander oder abwechselnd zwei- bis dreimal pro Woche angewendet werden: Den ersten Schritt übernimmt die „skin protection mask“, eine leichte Gel-Creme-Maske mit Anti-Pollution-Wirkung. Sie schützt vor urbanen Umweltbelastungen, unterstützt den Abtransport von Schadstoffen und stärkt die Widerstandskraft der Haut. Ein Pilzextrakt fördert die Aktivität der Proteasomen, die in den Zellen für den Abbau geschädigter Proteine verantwortlich sind und damit eine wichtige Rolle für Regeneration und eine verzögerte Hautalterung spielen. Antioxidative Pflanzenextrakte und Hyaluronsäure sorgen zusätzlich für Durchfeuchtung, Glättung und einen sichtbar frischeren Teint. Dann folgt die „activating mask“, die Mikrozirkulation und Hautstoffwechsel gezielt ankurbelt. Zimtrindenextrakt und Nicotinate erzeugen einen bewusst gesetzten Durchblutungsreiz, der sich durch Wärme, Kribbeln und eine vorübergehende Rötung zeigen kann. Die Haut wirkt wacher und ist anschließend besonders aufnahmefähig für weitere Wirkstoffe. Während der Schwangerschaft, Stillzeit sowie bei Rosazea (ab Stadium 2) ist die „activating mask“ nicht geeignet.

 

Was sonst noch hilft, wenn die Energie fehlt

Die Redewendung „den Blues haben“ kommt aus dem Englischen „to feel blue“ und ist eng mit der Musikrichtung verbunden. Da der Blues Themen wie Einsamkeit und Kummer verarbeitete, wurde er zum Sinnbild für Melancholie. Interessanterweise wirkt ausgerechnet Blues-Musik auf viele Menschen tröstlich: Sie zeigt, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, nimmt das Gefühl von Einsamkeit, baut Stress ab und wirkt beruhigend. Was gegen den Blues hilft, ob er nun im November oder im Januar am stärksten aufspielt: Bewegung, frische Luft, Tageslicht, soziale Kontakte – alles, was den Körper aktiviert und das Nervensystem positiv stimuliert. Elisabeth Kohrs: „Wenn die Stimmung und das Hautgefühl in die Balance kommen, kann aus dem Wintertief ein Neustart werden.“

 
 
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